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Wohnen im Turm an Dublins Küste: Kugelsicher mit Fernsicht


Mit vier Meter dicken Wänden säumen die Martello Towers die Dublin Küste, einst gebaut als Bollwerk gegen eine napoleonische Invasion. Einen von ihnen kann man als exquisites Feriendomizil mieten. Wo einst Kanonendonner befürchtet wurde, schreien Möwen und rauscht das Meer auf sandige Strände. Das Wolkenspiel über der Dublin Küste läuft ab wie ein beruhigender Film. Und mittendrin wohnt man über die drei Etagen des Sutton Martello Tower in luxuriösem Design-Mix vom plüschigen Pomp aus Edwardianischer Zeit bis hinauf zur hochmodernen Küchenzeile mit Designertisch und prachtvollem 360-Grad-Blick auf die Bay…..

Der kleine Verteidigungsturm liegt am idyllischen Howth Head-Küstenweg, nur 30 Minuten von Dublin entfernt und doch weit weg vom städtischen Getriebe, umgeben von der höchsten Golfplatzdichte Irlands. Darunter sind die beiden Premiumclubs Portmarnock und Royal Dublin. Golfbälle könnten also die einzigen Kugeln sein, die hier durch die Luft fliegen. Napoleonische Kanonen wurden nie auf Irland gerichtet. So blieben die 50 Martello Türme entlang der Küste immer eine Quelle der Inspiration und Imagination für Maler, Fotografen und vor allem einen der bedeutendsten Literaten der Moderne.

James Joyce verbrachte 1904 sechs Nächte im Martello Tower nahe dem Städtchen Sandycove und erdachte darin die Szenen des ersten Kapitels seines Romans Ulysses. Der Sandycove Turm heißt heute James Joyce Tower und birgt ein pittoreskes kleines Museum. Sehr nett, ihn einmal zu besuchen – so von Tower zu Tower. Sutton ist der einzige Martello, der heute bewohnbar ist.

Quelle media.ireland.com

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