AufKurs-Reisen
Willkommen auf » 2017 » Dezember

Wie könnte man sich auf einer Weltreise besser bewegen als auf Schienen? Das dachten sich auch Bernd Hasenfratz und Lena Kessler – und berichteten darüber fleißig auf ihrem Reiseblog »Projekt Fernweh«. Das Beste daraus erscheint nun im Buchformat: ein bildgewaltiges und ganz persönliches Reiseabenteuer auf Schienen, gemächlich per Bahn, nah dran an fremden Kulturen und fantastischen Landschaften. Ergänzt um Reiseanekdoten und Tipps. Das Buch ist im Geramond Verlag erschienen, 30,00 Euro – auch über Amazon zu bestellen.

Dank eines Gentests erfährt Minenräumer Erwan (François Damiens) dass sein Vater nicht sein richtiger Vater ist. Bei der Suche nach seinem richdtigen Erzeuger trifft er auf die ÄAnna (Cècile de France)….charmanter, schöner Familienfilm….

Frkr. 2017 – D. François Damiens, Cècile de France, R. Carine Tardieu – Filmstarts am 21. Dezember 2017.

Tozeur, ein blühendes Paradies, mitten in der Wüste, die schönste Oase Tunesiens, am Tor zur Sahara. Aus einer öden Wüstenlandschaft in das saftige Reich einer Oase einzutauchen, ist ein einmalig magisches Erlebnis. Was eben noch trist erschien, leuchtet jetzt im klarsten Blau über tausenden von Dattelpalmen. Dieses Grün der Blätter, die Aprikosen- und Orangenbäume mit ihren prallen Früchten, meine Augen genießen die Farben. Im Kontrast dazu, die silbrig schimmernden Bewässerungskanäle in den Oasengärten, die, die wichtigsten Wasserquellen, in der Wüste, darstellen. Und plötzlich wird die Luft erträglich und zum Luxusartikel.

In Richtung Süden breitet sich eine vollendete Wüstenlandschaft aus. Der Norden und Südosten wird von kahlen zerklüfteten Bergketten eingefasst. Dazwischen die 200 Kilometer breite Salzsenke des Chott el Kjerid, ein Salzsee, ein Hitzekessel. Am nordwestlichen Rand erheben sich Oasen, wie grüne Inseln in einem staubig-gelben Sandmeer, und in der glühenden Sonne gedeihen die köstlichsten Datteln von Tunesien, die „Degelt en Nour“, auch die „Finger des Lichts“, genannt, eine köstliche Spezialität unter Dattelfreunden.

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In den letzten zwei Jahrzehnten ist die LGBT-Bewegung (Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender) in einer im Vergleich zu anderen Menschenrechtsbewegungen beispiellosen Geschwindigkeit gewachsen. Phillip M. Ayoub zeichnet die jüngere Geschichte dieser transnationalen Bewegung in Europa nach.

Er zeigt, wie das »Coming-out« die marginalisierte Gesellschaftsgruppe ins Zentrum der politischen Debatte rückte und ihr zu längst fälligen Rechten verhalf. Neben der Analyse der von der Bewegung vertretenen Normen steht vor allem die Frage im Zentrum, warum die gesellschaftsrechtliche Anerkennung der LGBT-Minderheiten in den jeweiligen Staaten so unterschiedlich verläuft.

Das Buch ist im Transcript Verlag erschienen 29,99 Euro – auch über Amazon zu bestellen.

Nach dem Mord an ihrem Mann und kleinen Sohn, durch eine Bombe, will eine Witwe Gerechtigkeit. “Die werden ihre Strafe kriegen, das schöre ich” ihre Worte. Katja (Diane Kruger) kann es nicht fassen, was im Prozess gegen die mutmaßlichen Attentäter passiert. Nach dem Bombenanschlag auf St. Pauli hatten die Ermittler erst die türkische, kurdische oder albanische Mafia verdächtigt, weil ihr Mann Türke und dazu noch vorbestraft war…..spannendes und packendes Drama….


D.2017 – D. Diane Kruger, Numan Acar, Ulrich Tukur, Johannes Krisch, Uwe Rohde R. Fatih Akin – Filmstart 23. November 2017.

Gozo gehört zu dem Inselarchipel von Malta, eine Urlaubsinsel für Individualisten, voller Naturschönheiten und historischem Charme, hier verspürt man den Nachklang alter Kulturen. Wo Odysseus und Calypso sich eins küssten, dort möchten wir Sonne auftanken, denn der Sommer lässt auf sich warten. Und so sitzen wir, kurz entschlossen, im Flieger, 3 1/2 Stunden von Hamburg nach Malta. Der Leihwagen wartet am Flughafen, es geht in Richtung Norden zur Fähre.


Fotos + Text: Gudrun Steinmill-Hommel

Die Überfahrt dauert ca. eine 1/2 Stunde nach Magarr, der Hafen von Gozo, der die Inseln verbindet. Ein kleiner Ort, mit einem riesigen Parkplatz und einer großen neugotischen Kirche, die hoch über dem Hafen thront. Bevor wir es mitbekommen, sind wir aus dem kleinen Ort schon wieder heraus. Fast hat man das Gefühl einen Zeitsprung gemacht zu haben. Von der Hektik der Nachbarinsel Malta ist nichts mehr zu spüren. An saftigen, grünen Feldern, Wiesen und großen Kirchen vorbei, bis wir das Hotel Tac Cen, endlich gefunden haben….

Von Außen sehr unscheinbar. Unauffälliger gelber Naturstein. Doch schon beim Durchgang zur Hotelhalle verschlägt es mir den Atem. Was für ein Panorama, ich bin entzückt, ein Panoramblick weit übers Mittelmeer mit den Schwesterinseln Comino und Malta als Hintergrundkulisse. Schöner geht´s kaum.

Das Klima ist das ganze Jahr über mild. Ab und zu ein paar Wolken, selten Regen. Im Hochsommer zwischendurch kleinere Hitzewellen aus Afrika. Bei Temperaturen von ca. 45 Grad, halten es in der Ferienzeit nur die hitzetrainierten Italiener aus. Für Sporttaucher ist Gozo ein bekanntes Paradies. Marsalsform, der meistbesuchte Badeort der Insel ist auch für die Einheimischen ein beliebtes Ausflugsziel. Rote Sandstrände laden bei einer Wassertemperatur von 20 Grad zum Baden ein. Die zahlreichen kleinen Restaurants, direkt am Meer, verführen zum Schlemmen. Doch bevor man sich hier niederlässt, schlendert man auf der Palmen umsäumten Uferpromenade.

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Der Sprung von einem Berg mit nur ein paar dünnen Stoffflügeln unter den Armen ist schon gefährlich genug. Die professionellen Wingsuit-Flieger Fred Fugen und Vince Reffet wollten es noch ein bischen gefährlicher und entschieden in luftiger Höhe zu landen. Nur ein paar Meter vom sich drehenden Propeller des Flugzeugs entfernt. Die beiden, die sich Soul Flyers nennen, übten den Stunt über 100 Mal, bevor sie überall Kameras anschnallten, um die Action einzufangen und vom Berg Jungfrau in der Schweiz zu springen.