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“TANSANIA” ein wunderschönes Land, unter dem Kilimandscharo…


Erinnerungen werden wach, und sind noch nicht verblichen. Denn nach dem Ersten Weltkrieg mussten die Deutschen Tansania, das “Deutsch-Ostafrika”, verlassen. Mit der Zeit kamen jedoch viele wieder zurück. In der Landschaft stehen noch heute fast unverändert Farmen. Und in einigen Häusern leben sogar immer noch Deutsche. In Tansania, dem Land unter dem Kilimandscharo, hat die Kolonialzeit viele Spuren hinterlassen. Noch heute findet man an den Hängen des legendären Berges alte Farmhäuser, die einst deutsche Siedler erbauten.


Text: Gudrun Steinmill-Hommel

Aus jener Zeit stammt auch die Makoa-Farm. Sie gehört der deutschen Tierärztin Elli Stegmaier und ihrem Ehemann Laszlo, die sich damit einen Traum erfüllten. Kranke und verletzte Wildtiere behandelten sie in ihrer Tierklinik. Ganz nah vom Landhaus der beiden entfernt, liegt die Momella-Farm. Der bekannte Schauspieler Hardy Krüger drehte anfang der 60er-Jahre den Hollywood Klassiker “Hatari”, sein Partner war der amerikanische Schauspieler John Wayne. Hardy Krüger fühlte sich so wohl dort, dass er das Anwesen kaufte und das erste Buschhotel in Ostafrika eröffnete.

In vielen anderen Städten haben Deutsche ihre Spuren hinterlassen. So stehen in Lushoto, das einst Wilhelmstal hieß, immer noch die alte Schlachterei und das Posthaus, so als seien die alten Besitzer gerade ausgegangen. Sogar die Gleise der Usambarabahn aus früheren Tagen, die einst Tanga am Indischen Ozean mit der Stadt Moshi am Kilimandscharo verband, gibt es noch. Wer Berge und die Natur liebt und körperlich fit ist, genießt sicherlich diese sportliche Herausforderungen, den höchsten Berg von Afrika zu besteigen.


Fotos: Universal Pictures Germany

Szenen aus dem wunderschönen Film „Jenseits von Afrika“ tauchen bei mir auf. Genau wie einst Meryl Streep als Karen Blixen und Robert Redford als David Livingston, so sitzen hier Touristen, in den Camps am Kilimandscharo in 4600 Meter Höhe an Tischen und genießen zubereitete Gerichte aus Gemüse und Früchten. Und ich wäre gerne dabei. Tourunternehmen an Afrikas höchstem freistehenden Berg stellen Zelte mit chemischen Toiletten zur Verfügung, obgleich in jedem Camp ausreichend Plumpsklos vorhanden sind – eine große Last für die Träger, die außerdem Tische, Stühle, große Zelte, Zubehör und frische Lebensmittel bis auf 4600 Meter tragen müssen.

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