AufKurs-Reisen
Willkommen auf » 2019 » Juni

Jeden zweiten Atemzug, den wir tun, verdanken wir dem Meer. Doch unser letztes großes Gemeineigentum haben wir selbst aus dem Gleichgewicht gebracht. Unser Hunger nach Fisch, die Gier nach Öl und Gas auf dem Meeresgrund, die Belastung durch Schadstoffe sowie die Vermüllung haben Spuren hinterlassen. Greenpeace dokumentiert seit Jahrzehnten die fortschreitende Zerstörung des größten Lebensraums auf unserem Planeten und kämpft weltweit für die Erholung und den Schutz der Meere.

Oberflächlich betrachtet, sind rund 70 Prozent der Erde von Ozeanen bedeckt. Rechnet man ihr Volumen bei durchschnittlich 3.900 Metern Meerestiefe mit ein, stellen sie über 90 Prozent des gesamten Lebensraumes auf unserem Planeten. Für alle an Land lebenden Arten sind die Ozeane Lebenselixier: Das pflanzliche Plankton in den Meeren produziert durch Photosynthese bis zu drei Viertel des Sauerstoffs in unserer Atmosphäre. Die mikroskopisch kleinen Algen sind zudem die Nahrungsgrundlage für alles Leben im Meer. Sie stehen am Anfang der Nahrungsketten….weiter hier….

Wenn man einfach mal raus muss, warten die „Kleinen Paradiese“ an der Ostsee mit frischer Meeresluft, kleinen Fischerdörfern, Backsteingotik und viel Erholung. Jeder Band verführt mit exakt 22 Versuchungen, dem Alltag zu entfliehen – das sind 22 Komplettprogramme für ein entschleunigtes Wochenende an der Ostsee mit Natur, Weite, Ruhe. Die schönsten Landschaften, die interessantesten Ausflugsziele, gutes Essen, traumhafte Unterkünfte.
Das Buch ist im Vergangenheitsverlag erschienen 16,99 Euro – auch über Amazon zu bestellen.

Nach dem Tod seines Vaters macht sich der japanische Ramen-Suppenkoch Masazo (Takumi Saitoh) eine kulinarische Reise nach Singapur, wo seine früh verstorbene Mutter geboren wurde, dabei entdeckt er die Liebesgeschichte seiner Eltern…..eindringlich und und still….sehenswert…..

Singapur/Japan/Frkr. – 2018 – D. Jeanette Aw, Takumi Saitoh – R. Eric Khoo – Filmstarts am 6. Juni 2019.


Es gab einmal ein kleines Geschäft, wo man früher nur technische Geräte für den Fischfang kaufen konnte., wie Rollen, Fisch-Cacher und Haken. Doch das hat sich schnell verändert. Heute stapeln sich dort Fischkonserven in schönen gelben, roten und grünen Dosen, wie kleine Kunstwerke sehen sie aus. Das kleine beliebte Restaurant “Sol e Pesca” erinnert die Portugiesen, aber auch die Touristen, an die guten alten Zeiten der Fischkonserven.


Text + Fotos: Gudy Steinmill-Hommel

Der arbeitslose Architekt Henrique Vaz Pato, der von seinem Gehalt nicht mehr leben konnte, hatte diese kreative, ausgefallene und beste Idee und lies mit seinem Restaurant, in Lissabon, die Kultur der Fischkonserven wieder aufleben und das in einem bunten Design, wo kaum einer mit gerechnet hat. Das geschah genau vor zwei Jahren, in der Nähe des Bahnhofs Cais do Sodré, dort wo auch die Fähren über den breiten Tejo in unterschiedlichen Richtungen an- und ablegen, dieser Ort ist besonders beliebt bei den Touristen und den Einheimischen …..

Mit seinen kleinen einfachen Gerichten liegt er voll im Trend, die meisten stammen aus dem Süden. Dort blühte einst eine große Konservenindustrie. Einfache Fischkonserven kombiniert mit frischem Ziegenkäse, Thymian, reifen Kuhmilchkäse oder kandierten Feigen und vielen anderen Köstlichkeiten. Alle Gerichte sind sehr günstig und erschwinglich, mit nur vier oder sechs Euro, ist der Gast dabei. Die große Anzahl der Fischdosen lädt so machen Gast zum Staunen ein. Mehr als hundert verschiedene Konserven hat Vaz Pato im Sortiment. Seine Idee ist bei seinen Landsleuten und bei den Touristen, die sich gleich mit Reisegeschenken hier eindecken, sehr gut angekommen. Sogar T-Shirts mit bunten schönem Aufdruck, von den künstlerischen Fischkonserven, werden verkauft. Die ersten Nachahmer haben sich bereits in Lissabon niedergelassen……..


Die Adresse: “Sol e Pesca”, Lissabon, Rua Nova do Carvalho, 44, täglich geöffnet von 12 Uhr mittags bis 4 Uhr früh.