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Fotografin: Gudy Steinmill-Hommel

“Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anders wo zu suchen.”
Francois de La Rochefoucauld

Für spektakuläre Tieraufnahmen benötigt man nicht unbedingt brüllende Löwen oder imposante Elefanten. Selbst in Wohnortnähe gibt es viel zu entdecken – krachende Geweihe rivalisierender Hirsche, boxende Hasen auf der Frühlingswiese oder die Nagespuren von Bibern am Bach.

Von allen Tieren sprechen besonders Säugetiere unsere Gefühle an. Die Niedlichkeit eines Füchschens, die Urkraft eines Wisents, das Lächeln eines Seehunds und die Knopfäuglein einer Maus sind unwiderstehliche Fotomotive.

Mit diesem Praxisbuch erfahren Sie, wo und wie Sie die unterschiedlichen Tiere finden und sich ihnen unbemerkt nähern können, was alles zu einer guten Vorbereitung Ihrer Fotosession gehört und mithilfe welcher Ausrüstung und Aufnahmetechnik beeindruckende Tieraufnahmen gelingen….

Die Autoren – alle erfahrene Wildlife-Fotografen – geben mit diesem Buch bereitwillig ihre gesammelten Kenntnisse weiter und zeigen, wie Ihnen außergewöhnliche Bilder gelingen und Sie eine eigene Handschrift entwickeln.
Das Fotobuch ist im dpunkt.verlag erschienen 29,90 Euro – auch über Amazon zu bestellen.

Dublin kennt keinen Stillstand. Dreimal am Tag erfindet die Stadt an der Liffey ihre Lebensart und Kultur neu. Warum nicht auch für ihre Besucher.

Die Liste der festen Must-see und Must-do Ziele in Dublin könnte eine Litfaßsäule füllen und trotzdem ist die Stadt nie ganz die gleiche, die man vielleicht beim letzten Besuch erlebt hat. Ihr Puls ist aufgeregt, hochgradig beweglich und jung.


Und er macht auch mal Sprünge. Vier neue Touren für Touristen setzen zu solchen Sprüngen an und zeigen ein Dublin zwischen Land und Wasser. weiterlesen »

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Erinnerungen werden wach, und sind noch nicht verblichen. Denn nach dem Ersten Weltkrieg mussten die Deutschen Tansania, das “Deutsch-Ostafrika”, verlassen. Mit der Zeit kamen jedoch viele wieder zurück. In der Landschaft stehen noch heute fast unverändert Farmen. Und in einigen Häusern leben sogar immer noch Deutsche. In Tansania, dem Land unter dem Kilimandscharo, hat die Kolonialzeit viele Spuren hinterlassen. Noch heute findet man an den Hängen des legendären Berges alte Farmhäuser, die einst deutsche Siedler erbauten.


Text: Gudrun Steinmill-Hommel

Aus jener Zeit stammt auch die Makoa-Farm. Sie gehört der deutschen Tierärztin Elli Stegmaier und ihrem Ehemann Laszlo, die sich damit einen Traum erfüllten. Kranke und verletzte Wildtiere behandelten sie in ihrer Tierklinik. Ganz nah vom Landhaus der beiden entfernt, liegt die Momella-Farm. Der bekannte Schauspieler Hardy Krüger drehte anfang der 60er-Jahre den Hollywood Klassiker “Hatari”, sein Partner war der amerikanische Schauspieler John Wayne. Hardy Krüger fühlte sich so wohl dort, dass er das Anwesen kaufte und das erste Buschhotel in Ostafrika eröffnete.

In vielen anderen Städten haben Deutsche ihre Spuren hinterlassen. So stehen in Lushoto, das einst Wilhelmstal hieß, immer noch die alte Schlachterei und das Posthaus, so als seien die alten Besitzer gerade ausgegangen. Sogar die Gleise der Usambarabahn aus früheren Tagen, die einst Tanga am Indischen Ozean mit der Stadt Moshi am Kilimandscharo verband, gibt es noch. Wer Berge und die Natur liebt und körperlich fit ist, genießt sicherlich diese sportliche Herausforderungen, den höchsten Berg von Afrika zu besteigen.


Fotos: Universal Pictures Germany

Szenen aus dem wunderschönen Film „Jenseits von Afrika“ tauchen bei mir auf. Genau wie einst Meryl Streep als Karen Blixen und Robert Redford als David Livingston, so sitzen hier Touristen, in den Camps am Kilimandscharo in 4600 Meter Höhe an Tischen und genießen zubereitete Gerichte aus Gemüse und Früchten. Und ich wäre gerne dabei. Tourunternehmen an Afrikas höchstem freistehenden Berg stellen Zelte mit chemischen Toiletten zur Verfügung, obgleich in jedem Camp ausreichend Plumpsklos vorhanden sind – eine große Last für die Träger, die außerdem Tische, Stühle, große Zelte, Zubehör und frische Lebensmittel bis auf 4600 Meter tragen müssen.

Gozo gehört zu dem Inselarchipel von Malta, eine Urlaubsinsel für Individualisten, voller Naturschönheiten und historischem Charme, hier verspürt man den Nachklang alter Kulturen. Wo Odysseus und Calypso sich eins küssten, dort möchten wir Sonne auftanken, denn der Sommer lässt auf sich warten. Und so sitzen wir, kurz entschlossen, im Flieger, 3 1/2 Stunden von Hamburg nach Malta. Der Leihwagen wartet am Flughafen, es geht in Richtung Norden zur Fähre.


Fotos + Text: Gudrun Steinmill-Hommel

Die Überfahrt dauert ca. eine 1/2 Stunde nach Magarr, der Hafen von Gozo, der die Inseln verbindet. Ein kleiner Ort, mit einem riesigen Parkplatz und einer großen neugotischen Kirche, die hoch über dem Hafen thront. Bevor wir es mitbekommen, sind wir aus dem kleinen Ort schon wieder heraus. Fast hat man das Gefühl einen Zeitsprung gemacht zu haben. Von der Hektik der Nachbarinsel Malta ist nichts mehr zu spüren. An saftigen, grünen Feldern, Wiesen und großen Kirchen vorbei, bis wir das Hotel Tac Cen, endlich gefunden haben….

Von Außen sehr unscheinbar. Unauffälliger gelber Naturstein. Doch schon beim Durchgang zur Hotelhalle verschlägt es mir den Atem. Was für ein Panorama, ich bin entzückt, ein Panoramblick weit übers Mittelmeer mit den Schwesterinseln Comino und Malta als Hintergrundkulisse. Schöner geht´s kaum.

Das Klima ist das ganze Jahr über mild. Ab und zu ein paar Wolken, selten Regen. Im Hochsommer zwischendurch kleinere Hitzewellen aus Afrika. Bei Temperaturen von ca. 45 Grad, halten es in der Ferienzeit nur die hitzetrainierten Italiener aus. Für Sporttaucher ist Gozo ein bekanntes Paradies. Marsalsform, der meistbesuchte Badeort der Insel ist auch für die Einheimischen ein beliebtes Ausflugsziel. Rote Sandstrände laden bei einer Wassertemperatur von 20 Grad zum Baden ein. Die zahlreichen kleinen Restaurants, direkt am Meer, verführen zum Schlemmen. Doch bevor man sich hier niederlässt, schlendert man auf der Palmen umsäumten Uferpromenade.

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Fotografin: Gudrun Steinmill-Hommel
Das Gleichgwicht des Seins…

Du musst lernen, inmitten der Aktivität still und in der Ruhe lebendig zu sein.

Mahatma Gandhi (1869-1948)- Indien

Der Weg zu ausdrucksstarken Bildern beginnt mit dem Sehen dessen, »was ist«. Wie Sie mit Ihrer Kamera zu einer achtsamen, authentischen Wahrnehmung der Welt wie auch Ihres Inneren finden und so besser fotografieren, lernen Sie mit diesem Buch. Es hilft Ihnen in sechs Lektionen, Kreativität und fotografischen Ausdruck sowie Ihr Thema und Ihren Stil zu entwickeln.

Sie gehen den »Weg des Fotografen« ganz praxisnah, mit der Kamera in der Hand, mit täglichen Übungen zu Konzentration, Achtsamkeit und Beobachtungsgabe, die sich eng an die Lehren des Zen anlehnen. Dabei schulen Sie Ihr handwerkliches Können und schärfen Ihren Blick für das Wesentliche…. weiterlesen »


Text + Fotos: Gudrun Steinmill-Hommel
Tozeur, ein blühendes Paradies, mitten in der Wüste, die schönste Oase Tunesiens, am Tor zur Sahara. Aus einer öden Wüstenlandschaft in das saftige Reich einer Oase einzutauchen, ist ein einmalig magisches Erlebnis. Was eben noch trist erschien, leuchtet jetzt im klarsten Blau über tausenden von Dattelpalmen. Dieses Grün der Blätter, die Aprikosen- und Orangenbäume mit ihren prallen Früchten, meine Augen genießen die Farben. Im Kontrast dazu, die silbrig schimmernden Bewässerungskanäle in den Oasengärten, die, die wichtigsten Wasserquellen, in der Wüste, darstellen. Und plötzlich wird die Luft erträglich und zum Luxusartikel.

In Richtung Süden breitet sich eine vollendete Wüstenlandschaft aus. Der Norden und Südosten wird von kahlen zerklüfteten Bergketten eingefasst. Dazwischen die 200 Kilometer breite Salzsenke des Chott el Kjerid, ein Salzsee, ein Hitzekessel. Am nordwestlichen Rand erheben sich Oasen, wie grüne Inseln in einem staubig-gelben Sandmeer, und in der glühenden Sonne gedeihen die köstlichsten Datteln von Tunesien, die „Degelt en Nour“, auch die „Finger des Lichts“, genannt, eine köstliche Spezialität unter Dattelfreunden.

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