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Das quirlige Leben in der deutschen Hauptstadt wird bestimmt von dichtem Straßenverkehr, zur Arbeit hastenden Menschen, Studenten, Flaneuren und Touristen aus aller Welt. Doch früh morgens, in der Zeit von vier bis sechs Uhr, den Stunden des Sonnenaufgangs, herrscht erholsame Stille und die Stadt zeigt sich in einem ganz anderen Licht.

Diese Momente haben die Autoren eingefangen. Das erste Sonnenlicht über der Stadt, manchmal etwas diffus, ein anderes Mal schon strahlend, und immer das erhabene Gefühl, diese Augenblicke ganz für sich allein zu haben. Langsam erwacht die Metropole Berlin. Ein neuer Tag beginnt. Der Bildband zeigt die bekannten Sehenswürdigkeiten als auch Impressionen aus den Kiezen – ein Souvenir, Einladung und Gruß aus Berlin…..

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ZDF heuteplus hat den Berliner Günther Anton Krabbenhöft schon mal in einem Beitrag portraitiert. Von dem 70jährigen ging vor kurzem ein Foto, das ein Tourist geschossen hat, durch die sozialen Medien. Günther Anton Krabbenhöft hat ohne Frage Stil. Mittlerweile betreibt er eine Facebookseite mit einigen tausend Followern. „Der 70-jährige Günther Anton Krabbenhöft aus Berlin ist kein typischer Rentner. Seine Leidenschaften: Techno und Mode. Ein Foto, aufgenommen von einem Touristen, machte ihn im Internet berühmt.“

Das Mário Martins Atelier hat die ‘casa elíptica’ entworfen, auf einem natürlich abfallenden Gelände in Luz, Portugal. Das Schema, das hier von Fernando Guerra fotografiert wurde, hebt die Leichtigkeit des Küstengebiets hervor, während die natürlichen Formen der Landschaft das Haus umgibt. Die einheitlichen Innen- und Außenräume sind in einem intensives Weiß, ein Merkmal vieler Häuser entlang der Küste. Mário Martins hat versucht, eine Verbindung zu dem bestehenden, benachbarten Häusern im Osten zu schaffen, um das städtische Gleichgewicht zu erhalten.

Die kleinste kanarische Insel El Hierro ist geprägt von einer sehr steilen und zerklüfteten Küste, sowie von steilen Felswänden. Die extremen Gefälle bieten unzählige Aussichtspunkte. La Peña ist einer der bekanntesten Punkte. Hier hat der Stararchitekt und Künstler Cesar Manrique, aus Lanzarote, den wohl berühmtesten Aussichtspunkt auf El Hierro gestaltet – den Mirador de La Peña. Von hier hat man einen unbeschreiblichen schönen Ausblick auf den Atlantik……..

Von der Kanarischen Regierung wurde das Gebäude zum Bien de Interés Cultural erklärt, ein Ort von besonderer kultureller Bedeutung. Die Küche bietet erstklassige kanarische und internationale Spezialitäten…….

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Der Architekt Takei Nabeshima hat neue Entwürfe für ein extravagantes Beton-Ferienhaus veröffentlicht, das ein Teil der “Solo Houses Serie” des französischen Entwickler Christian Bourdais ist. Die von Makoto Takei und Chie Nabeshima in Tokio geführte Firma, ist eines der 15 Unternehmen, die von Bourdais beauftragt wurden, ein ultimatives Ferienhaus zu entwerfen, das in der spanischen Bergregion Matarraña als Teil des Solo Houses Projektes gebaut wird.

Photo – Gudrun Steinmill-Hommel

Das Gleichgewicht des Seins
“Du musst lernen, inmitten der Aktivität still und in der Ruhe lebendig zu sein.”
Mahatma Gandhi (1869-1948) Indien

Kuba – berühmt für Rum, Zigarren und Musik. Einer der wichtigsten traditionellen Musikstile Kubas ist jedoch bis heute kaum bekannt: die sogenannte Música molida, die „gemahlene Musik“. Erzeugt wird sie von riesigen Lochstreifenorgeln im Zusammenspiel mit einer kompletten Begleitband. Regelmäßig treten sie in abgelegenen Dörfern im Südosten der Insel auf. „360° Geo Reportage“ hat sich unter die Fiesta-Gäste gemischt. Während an den kulturellen und landschaftlichen Hotspots – wie in Havanna, Santiago de Cuba oder Varadero – der Tourismus boomt, verschlägt es kaum jemanden in diese vergessene Region weitab der Touristenrouten….

Die Provinz Granma ist zwar historisch bedeutend – hier landete Fidel Castro aus dem mexikanischen Exil kommend mit der Jacht „Granma“ und startete die Revolution –, doch heute ist die Gegend zwischen den Bergen der Sierra Maestra und dem Golf von Guacanayabo wirtschaftlich nur noch bedeutend für den Anbau von Zuckerrohr und die Verarbeitung zu Rohrzucker sowie für Fischfang. Fast vergessen ist die Rolle der Region für die Musikkultur Kubas….

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Gluthitze, Dürre, Eisregen und dichter Nebel. Namibia ist unwirtlich und dennoch voller Leben. Katja und Josef Niedermeier bereisten dieses faszinierende Land und fanden Überlebenskünstler. 1000-jährige Pflanzen in der Pränamib, Chamäleons und Käfer im tiefsten Dünensand. Sie begegneten Farmern, die der Erde Nahrung abtrotzen und alten Volksgruppen, die nicht nur die Dürre bedroht. Ein Bildband-Porträt über Namibia und über Afrika im Wandel….

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Nur drei Stunden mit dem Flieger unterwegs, und schon sind wir in Rom. „Die ewige Stadt“ mit den vielen Gesichtern von „Bella Italia“.
Photography + Text: Gudrun Steinmill-Hommel

Rom, ewige Stadt der sieben Hügel, das ist allgegenwärtige Geschichte und Kultur zum Anfassen. Bei einem Streifzug durch die Antike mit Capitol, Colosseum, dem Open Air-Museum Forum Romanum und den Thermen. Hinzu kommen die monumentalen Bauten der Christen, von der Engelsburg bis zum Petersdom und der Sixtinischen Kapelle mit den berühmten Fresken. Und um Rom zu verstehen, wäre es vorteilhaft, die gewaltige Metropole zumindest optisch zu erfassen. Wo fängt man an und wo hört man auf, denn die heilige Stadt hat viele Hügel und Kirchenspitzen. Vielleicht ist es besser, sich nur auf das Wesentliche beschränken.

Dabei fällt mir ein, “Zeit ist eine Illusion”. Vor fast 10 Jahren besuchten wir diese Stadt das letzte Mal und trotzdem habe ich das Gefühl, als wäre es gestern gewesen. „Rome Cavalieri Hilton“, bitte ich den Taxifahrer. Flüchtige Eindrücke von üppigen Parkanlagen, Palästen, Kirchen, Plätzen und Brunnen begleiten unsere Fahrt. Dann endlich geht es berghoch. Unter grünen, üppigen Efeuranken, bleibt unser Taxi stehen, neben dem imposanten Eingangsportal des Hotels. Hier lassen wir uns verwöhnen, das Hotel in imposanter Panoramalage, schöner hätten wir es nicht treffen können, Rom liegt uns zu Füßen…

Ein Flair kostbarer Antiquitäten, Skulpturen und ein eisgekühltes Glas Champagner zur Begrüßung, lassen unsere Laune wieder aufsteigen. Etwas später sitze ich dann endlich glücklich mit meinem Mann in der wunderschönen Gartenanlage zwischen duftenden Limonenbäumchen und einem herrlichen Ausblick auf Rom…

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Bis zur Entdeckung Amerikas glaubte man das, aus diesem Grund wurde der Nullmeridian auf den Leuchtturm Faro de Orchilla gelegt, der für die aus Südamerika kommenden Schiffe wichtig ist. Und hätte uns jemand vor dem Urlaub gefragt, wo oder was „El Hierro“ ist, wir hätten nur raten können, „eine Stadt in Mexiko oder eine Insel im Pazifik? Oder ist es ein spanisches Nationalgericht ?“ Auf eine Insel im Atlantik wären wir nicht gekommen.

Fotos + Text: Gudrun Steinmill-Hommel

Bei der Planung dieser Reise, stellten wir fest, dass auch für die Angestellten im Reisebüro, der Urlaubsort noch weitgehend unbekannt war. Die Anreise gestaltete sich schwieriger als wir dachten. Das alles und mehr lässt den gestreßten „keine Zeit” Menschen“, schnell aufgeben. Über einen Privatkontakt mieteten wir eine Finka, fliegen pauschal bis Teneriffa, wechseln die Flughäfen und lassen uns auf die Warteliste nach „El Hierro“ eintragen…

“Wenn sie Glück haben, kommen sie noch heute mit auf die Nachbarinsel“, und wenn nicht, warten wir zwei Tage. Aufgeregt und unruhig stehen wir in der Halle und beobachten die Frau am Counter. Minuten werden zur Geduldsprobe, dann ein Zeichen, sie winkt uns heran. Da alle Maschinen, von und nach „El Hierro“, von den Insulanern vorsorglich reserviert werden, um einen Massentourismus zu verhindern, weiß man nie, was die Stunde schlägt. Doch mit dem nächsten Schlag sitzen wir in einer alten Propellermaschine. Der traumhafte Blick auf Teneriffa und den schneebedeckten Teide, lassen den Stress schnell vergessen, 3/4 Stunde Flugzeit, dann sind wir am Ziel.

Das Urlaubsdomizil „La Restinga“, ein kleines Fischerdorf im Süden der Insel, nur wenige Taxen stehen bereit. Eigentlich nur 35 Km entfernt, doch durch die extremen Höhenunterschiede dauert die Fahrt 1 1/2 Stunden, bergig, wie eine Achterbahn, hoch und runter, eine Serpentine folgt der anderen. Der nach Süden abfallende Teil der Insel bildet eine ausgedehnte Weidelandfläche. Der Atlantik wird an dieser Küste, das „Meer der Stille“ genannt, so ist es für die Fischer aus La Restinga wesentlich einfacher den großen Petofisch zu fangen, als für die Kollegen an der oft stürmischen Küste des Golfos….

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