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„Die Verlegerin“ ist Katharine Grahams bewegende Autobiographie und gleichzeitig ein Spiegel der amerikanischen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts. Mit 46 Jahren wurde Graham unvermutet Verlegerin der Washington Post, nachdem sich ihr Mann – der frühere „Post“-Verleger – das Leben genommen hatte. Sie fühlte sich zunächst unwohl in der Männerwelt des Journalismus und lehnte dennoch alle Verkaufsofferten ab.

Ihre mutigen Entscheidungen prägen die Zeitung bis heute. 1971 lässt die streng geheimen „Pentagon-Papiere“ über den Vietnam-Krieg veröffentlichen, trotz drohender Strafe wegen Landesverrat. Ein Jahr später gibt sie ihren Redakteuren Rückendeckung bei der Enthüllung der Watergate-Affäre, die den US-Präsidenten das Amt kostete. Graham wurde als mächtigste Frau Amerikas gefeiert. „Sie stürzte Richard Nixon“, titelte „Die Zeit“ später…. weiterlesen »

Dank eines Gentests erfährt Minenräumer Erwan (François Damiens) dass sein Vater nicht sein richtiger Vater ist. Bei der Suche nach seinem richdtigen Erzeuger trifft er auf die ÄAnna (Cècile de France)….charmanter, schöner Familienfilm….

Frkr. 2017 – D. François Damiens, Cècile de France, R. Carine Tardieu – Filmstarts am 21. Dezember 2017.

In den letzten zwei Jahrzehnten ist die LGBT-Bewegung (Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender) in einer im Vergleich zu anderen Menschenrechtsbewegungen beispiellosen Geschwindigkeit gewachsen. Phillip M. Ayoub zeichnet die jüngere Geschichte dieser transnationalen Bewegung in Europa nach.

Er zeigt, wie das »Coming-out« die marginalisierte Gesellschaftsgruppe ins Zentrum der politischen Debatte rückte und ihr zu längst fälligen Rechten verhalf. Neben der Analyse der von der Bewegung vertretenen Normen steht vor allem die Frage im Zentrum, warum die gesellschaftsrechtliche Anerkennung der LGBT-Minderheiten in den jeweiligen Staaten so unterschiedlich verläuft.

Das Buch ist im Transcript Verlag erschienen 29,99 Euro – auch über Amazon zu bestellen.

Es gibt Leute, die schlagen mit der Faust auf die Theke, und es gibt Leute, die stehen dahinter und fragen: »Und was darf es für Sie sein?« Die Eisverkäuferin Nuphar Schalev gehört eindeutig in die zweite Kategorie: An dem Gesicht des Mädchens bleibt kein Blick länger hängen als notwendig. Doch als sie eines Tages ein Missverständnis zu einer Lüge formt, ändert sich alles, und sie rückt ins Zentrum des öffentlichen Interesses…. weiterlesen »

„Der Maler Ayax Mazyrka [...], eine der bedeutendsten Erscheinungen der Kunstgeschichte, hat niemals existiert. Seine Werke sind gefälscht, und die Geschichte seines Lebens ist eine Fiktion.“ Schon im zarten Alter von fünf Jahren beginnt die Fälscherkarriere von Anton Velhagen. Versehentlich zerstört er eine Miniatur des Prager Misthaufens – und ersetzt das Werk kurzerhand durch Aschereste aus dem Kamin. Vorbild des Jungen ist sein Onkel Robert Guiscard, der „König der Fälscher“, der im Haus seiner Schwester (Antons Ziehmutter) ein- und ausgeht. Guiscard erfindet nicht nur den barocken Maler Ayax Mazyrka samt seiner Werke. Er macht seine Fälschung perfekt und erdenkt sogar einen Kunsthistoriker, der die Biografie des Malers schrieb. Und auch die eigene Familie ist vor dem Fälscher nicht sicher.

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Für den siebenjährigen Adrian (Jeremy Miliker) ist das Leben mit seiner liebevollen, aber drogensüchtigen Mutter Helga (Verena Altenberger) ein einzigartiges Abenteuer. Doch dann setzt sich ihr Dealer im Wohnzimmer eine Überdosis. Der Filmemacher Adrian Goiginger arbeitet schonungslos seine Kindheit auf….

Österr./Dtl. 2017 – D. Verena Altenberger, Michael Pink, Lukas Miko, Michael Pink, Philipp Stix B. + R. Andrian Goiginger – Filmstart am 28. September 2017.

Ein Schriftsteller wird zu einer Kreuzfahrt eingeladen, nicht als zahlender Passagier, sondern als sogenannter »Gastkünstler«. Ein anständiges Honorar, die Kabine mit Außenbalkon, freie Verpflegung und andere kostenlose Annehmlichkeiten können ihn aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass in dem 18seitigen Begleitschreiben der Einladung ungeahnte Pflichten und darin allerlei Peinlichkeiten lauern, gerade für einen Schriftsteller, der die Einsamkeit liebt und nicht auf ein Schiff mit 5000 aufgedrehten und sonnenhungrigen Passagieren gehört.

Doch er macht sich die Entscheidung nicht leicht und schreibt zum Vergnügen der Leser einen langen Antwortbrief an die Reederei, in dem er auf humorvoll-präzise Art die Absurdität einer solchen Kombination von Schriftstellerei und Kreuzfahrtschifffahrt offenlegt….

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Sommer in Burgund. Nach vielen Jahren kehrt Fean (Pio Marmai) auf das Weingut seinr Familie zurück. Sein Vater liegt im Sterben, und seine Schwester Juliette (Ana Girardot) kann bei der Ernte jeder Hand gebrauchen. Ruhig mit Tiefgang und viel Geschmack….echtes französisches Gourmetkino….

Frkr. 2017 – D. Pio Marmai, Ana Girardot, Francois Civil R. Cédric Klapisch – Filmstarts am 10. August 2017.

Photo – Gudrun Steinmill-Hommel

Das Gleichgewicht des Seins
“Du musst lernen, inmitten der Aktivität still und in der Ruhe lebendig zu sein.”
Mahatma Gandhi (1869-1948) Indien

In dieser Sendung zeigen wir zwei Reportagen, über das 25. Jubiläum von Curtas Vila do Conde – das wichtigste Kurzfilmfestival Portugals – und den jungen portugiesischen Kurzfilm. Außerdem gibt es drei Kurzfilme: “Drop by Drop” von Laura Gonçalves und Alexandra Ramires, “Kleine Stadt” von Diogo Costa Amarante, sowie “Blutsbrüder” von Miguel Coimbra und Marco Espirito Santo….

(1): Kleine Stadt – Kurzfilm von Diogo Costa Amarante, Portugal 2016, Erstausstrahlung Nachdem der sechsjährige Frederico in der Schule gelernt hat, dass die Menschen sterben, wenn das Herz aufhört zu schlagen, kann er nachts nicht mehr schlafen. Am nächsten Tag geht seine Mutter zum Lehrer, um noch einmal nachzufragen: Muss man Kindern unbedingt die Wahrheit sagen? Muss man das? In großen, farbigen Tableaux zeigt Diogo Costa Amarante die Gefühlswelt von Frederico und seiner Mutter. Die Bildkompositionen erinnern in ihrer Detailgenauigkeit an die Malerei der italienischen Renaissance.

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