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Willkommen auf » Portugal

Das Mário Martins Atelier hat die ‘casa elíptica’ entworfen, auf einem natürlich abfallenden Gelände in Luz, Portugal. Das Schema, das hier von Fernando Guerra fotografiert wurde, hebt die Leichtigkeit des Küstengebiets hervor, während die natürlichen Formen der Landschaft das Haus umgibt. Die einheitlichen Innen- und Außenräume sind in einem intensives Weiß, ein Merkmal vieler Häuser entlang der Küste. Mário Martins hat versucht, eine Verbindung zu dem bestehenden, benachbarten Häusern im Osten zu schaffen, um das städtische Gleichgewicht zu erhalten.

In dieser Sendung zeigen wir zwei Reportagen, über das 25. Jubiläum von Curtas Vila do Conde – das wichtigste Kurzfilmfestival Portugals – und den jungen portugiesischen Kurzfilm. Außerdem gibt es drei Kurzfilme: “Drop by Drop” von Laura Gonçalves und Alexandra Ramires, “Kleine Stadt” von Diogo Costa Amarante, sowie “Blutsbrüder” von Miguel Coimbra und Marco Espirito Santo….

(1): Kleine Stadt – Kurzfilm von Diogo Costa Amarante, Portugal 2016, Erstausstrahlung Nachdem der sechsjährige Frederico in der Schule gelernt hat, dass die Menschen sterben, wenn das Herz aufhört zu schlagen, kann er nachts nicht mehr schlafen. Am nächsten Tag geht seine Mutter zum Lehrer, um noch einmal nachzufragen: Muss man Kindern unbedingt die Wahrheit sagen? Muss man das? In großen, farbigen Tableaux zeigt Diogo Costa Amarante die Gefühlswelt von Frederico und seiner Mutter. Die Bildkompositionen erinnern in ihrer Detailgenauigkeit an die Malerei der italienischen Renaissance.

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Die Architekturfirma “extrastudio” hat ein ehemaliges Weingut in Portugal in ein zweistöckiges Haus umgewandelt. Die Residenz befindet sich in einem kleinen Dorf südlich von Lissabon, das mit seinem mediterranen Klima und geschützten Rahmen, die idealen Voraussetzungen für die Weintraube und die Weinherstellung geboten hat. Gebaut von den Großeltern des Klienten zu Beginn des 20. Jahrhunderts, wird die ursprüngliche Struktur erhalten, mit dem Zugang über eine enge Gasse.

Das finden wir großartig, ab Oktober 2014 wird die Billigfluglinie Ryanair von Hamburg aus fliegen. Ganz unerwartet hat das Unternehmen das bekanntgegeben. Aus Kostengründen gab es keine Zusammenarbeit mit großen Flughäfen. Fuhlsbüttel wurde nur im Notfall, als Ausweichflughafen genutzt, wenn es in Lübeck zu neblig war……

Doch das wird sich jetzt ändern, denn ab Oktober wird durchgestartet. Die ersten Ryanair-Ziele ab Hamburg sind Lissabon und Porto. Die portugiesische Hauptstadt wird täglich angeflogen, Porto dreimal pro Woche. Ryanair rechnet mit 150.000 Passagieren im Jahr……..und wir sind dabei.

Nur nicht neidisch werden, kommt einen in den Sinn, die Lissabonner haben es gut. In einem Radix von ca. 26 bis 100 km gibt es verschlafene Fischerdörfer, charmante Seebäder, Burgen, imposante Schlösser, Klöster, prachtvolle Naturparks, Wälder und kilometerlange Sandstrände zu entdecken……

Fotos + Text: Gudrun Steinmill-Hommel

Der Meinung, schon alles von der Umgebung Lissabons gesehen zu haben, versetzte mich in erstaunen, als wir im letzten Jahr am Strand der Portugiesen, an der Costa da Caparica, Urlaub machten. Ein Traumstrand, breit und prachtvoll, wie ich es selten gesehen habe.

Über 15 km zieht sich der Dünenstrand und dehnt sich als naturbelassene Landschaft bis zum Cabo do Espichel aus. Wem der Fußmarsch zu lang ist, der hat die Möglichkeit mit einer kleinen nostalgischen Strandbahn “Minicomboia da Caparica” zu fahren.

Von der Station “Nova Praia” bis “Fonte da Telha”, 9 km immer am Meer entlang. Die Bahn fährt, wohl genauer gesagt eher hoppelnd durch die beeindruckende Dünenlandschaft und hält an paar Strandbars und Stationen an.

Die Bahnstrecke wurde mit Feldbahnschienen gebaut. Nicht gerade bequem, an das Schaukeln und Ruckeln musste ich mich erst gewöhnen, bevor ich aus dem Staunen nicht mehr herauskam.

Wie wunderschön und einzigartig, in Symbiose mit dem pulsierenden glitzernden Meer, sich diese Landschaft verschmelzt. Natur pur, und das gerde mal 20 km von Lissabon entfernt, wo das Leben nur so pulsiert.

Fotos + Text: Gudrun Steinmill-Hommel

Das Gefühl von Freiheit, Gelassenheit und unendlicher Weite war einmalig und unvergesslich. Dieser fast menschenleere Naturstrand übertraf alles, was wir auf dieser Reise erleben durften.

Portugal ist aus seinem jahrzehntelangen Dornröschenschlaf erwacht – und in Lissabon und Porto, an der Algarve und im heißen Alentejo begegnen sich Moderne und Tradition, neueste Technik und die Jahrhunderte alte Sehnsucht der Portugiesen. Noch heute geht der Blick der Portugiesen melancholisch hinaus auf den Atlantik. Mit dem Aufbruch über das Wasser nahm ihre große Zeit den Anfang, die Epoche der Eroberungen durch den legendären Seefahrer Vasco da Gama. Die Sehnsucht nach dem Glanz dieser versunkenen Zeit ist noch heute in den Barbearias von Lissabon oder den ehrwürdigen Gebäuden der Universität von Coimbra zu spüren. Inzwischen ist Portugal hellwach, bei Fado und Wein wird gefeiert in den schicken Bars und Cafés….

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Der australische Kameramann Selina Miles in Lissabon, 2013 – unterwegs mit bekannten Grafittykünstlern Bray, Nomen, Mister und Sofles.

Quelle selinamiles

Diese herrliche Meeres-Höhle liegt ganz in der Nähe vom Benagil Strand an der Algarve, in Portugal.

Dank Orkan “Christian” konnte der Big-Wave-Surfer Carlos Burle vom Praia do Norte – Nazaré, Portugal, den Höllenritt seines Lebens machen. Der Ritt auf dieser 30-Meter-Welle, könnte womöglich ein neuer Weltrekord sein. Und ein Leben rettete der möglich neue Inhaber des Weltrekords Minuten vorher, als er die brasilianische Surferin Maya Gabeira aus den Wellen zog. Das Video zur dramatischen Rettungsaktion folgt nach dem Break……….

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